KMU-Förderung
Die KMU in den Entwicklungsländern stehen vor der Herausforderung,
ihre Produktivität zu erhöhen, sich zu spezialisieren und zu modernisieren,
um wettbewerbsfähig zu werden. Es gibt Erfahrung mit einer Anzahl
von Instrumenten.
KMU schaffen die meisten Arbeitsplätze - nicht nur in den
Entwicklungsländern - und sind deswegen für eine effektive
Armutsbekämpfung von entscheidender Bedeutung.
Allerdings liegt die Produktivität kleiner Unternehmen in
den Entwicklungsländern (mit Ausnahme einiger Schwellenländer
Südost-Asiens) weit unter dem Niveau von Grossunternehmen in
denselben Ländern. Das hat sehr deutliche Einkommensunterschiede
zur Folge.
Die Herausforderung besteht darin, die Herausbildung eines modernen
KMU-Sektors zu fördern, der national wie international wettbewerbsfähig
ist. Hierbei habe ich u.a. mit folgenden Instrumenten gearbeitet:
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Stärkung von Anbietern unternehmensbezogener Dienstleistungen
(private Unternehmen, Verbände, Kammern, staatliche Institutionen,
NGO)
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Stärkung von Förderinstitutionen des KMU-Sektors
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Unterstützung von KMU-Organisationen und Verbänden
von Produzenten und Exporteuren
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Durchführung von Massnahmen zur Verbesserung der Standards
in Fertigung, Produktqualität, Produktdesign und Marketing
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Erstellung von Business Plans
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Massnahmen zur Verbesserung des Zugangs zu Markt- und Aussenhandelsinformationen
(Eurostat, Marktstudien)
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Exportförderung, mehr...
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Implementierung von Qualitätsmanagement-Systemen (ISO
9000, ISO 14000), SA 8000 und HACCP, mehr...
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Angepasste E-Commerce-Lösungen für KMU, mehr...
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Kreditvergabe für Kleinst-, Klein- und mittelgrosse Unternehmen
aus dem städtischen wie auch ländlichen Bereich
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Unterstützungsmassnahmen für Kleinstunternehmen des
informellen Sektors (Ausbildungsmassnahmen, Kleinkredite)
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